Über uns

Wir sind eine Gruppe junger Eltern mit den verschiedensten Berufen. Gemeinsam ist uns, dass wir alle die wundervolle Erfahrung einer Geburtshaus- oder Hausgeburt machen durften und solch ein positives Geburtserlebnis allen werdenden Eltern möglich machen wollen.

Mein Name ist Alena Livaja. Studiert habe ich Kindheitspädagogik, bis ich 2015 selbst Mutter eines wundervollen Sohnes wurde.

Durch seine sanfte Wassergeburt in unserem damaligen Zuhause in Neuseeland, lernte ich die Geburt in einer geborgenen Umgebung sehr zu schätzen.

Als Alia mir von ihrer Idee einer „Geburtswohnung“ erzählte, war ich sofort daran interessiert, bei der Entstehung und Umsetzung dieses tollen Projekts mitzuwirken.

Meine Vision ist, dass sich immer mehr Frauen über ihre weibliche Urkraft bewusst sind und somit mehr Vertrauen und Sicherheit für eine selbstbestimmte Geburt haben.

Ich bin mir sicher, dass je natürlicher ein Kind empfangen wird, desto glücklicher kann es sich als heranwachsender Mensch in seinem Leben entfalten.

Nila Maria Ferreira da Cruz

Alter: 25

Persönliche Infos: Ich bin verheiratet, habe einen dreijährigen Sohn und studiere soziale

Arbeit.

Mir ist wichtig, dass:

– Hausgeburten in Deutschland wieder die Normalität sind,

– jede Frau die Möglichkeit, das nötige Wissen und Vertrauen hat, um selbstbestimmt

den Geburtsort ihres Kindes zu wählen und es nicht selbstverständlich scheint, sein

Kind im Krankenhaus auf die Welt zu bringen,

– die Idee der Geburtswohnung in Freiburg auf große Zustimmung trifft und als

Pilotprojekt Vorbild und Inspiration für eine Gesellschaft ist, die den Themen

Schwangerschaft und Geburt mit Natürlichkeit, Vertrauen und Selbstbestimmtheit

begegnet.

Carla Schäfer

Steffen Edelhoff

Soraya Ciobanu

Alia Ciobanu:

ich habe mal Philosophie studiert und war sehr aktiv und viel unterwegs für freie, selbstbestimmte Bildung. Aber dann kamen meine beiden Kinder auf die Welt (2015 und 2018) und haben alles auf den Kopf gestellt. Die beiden Geburten (eine im Geburtshaus, eine Zuhause) sind das Großartigste, was ich erleben durfte und haben mich zutiefst geprägt, gestärkt und gewandelt. Seitdem möchte ich Hebamme werden. Und versuche mich zu gedulden, bis die Zeit reif und meine Kinder groß genug sind. Bis dahin fließt all mein Herzblut in die Geburtswohnung.

Denn ich bin überzeugt, dass eine gesunde, lebenswerte Gesellschaft ihren Ursprung in einer natürlichen, positiven Geburt hat.

Ich heiße Anna-Lena und bin 26 Jahre alt und Mama von zwei Kindern (zwei und vier Jahre

alt). Mein Berufswerdegang ist noch nicht abgeschlossen. Bislang bin ich Erzieherin und in

einer Fortbildung zur Zirkus- und Theaterpädagogin.

Wie ich zur Geburtswohnung gekommen bin? Bis ins Jugendalter wusste ich gar nicht, dass

Babys auch in Kliniken geboren werden. Auch nach dem ich zweimal Mama geworden bin ist

es mir sehr wichtig, dass Geburten in geschützter, privater und sicherer Atmosphäre

geschehen dürfen. Falls dieser Ort nicht das Zuhause einer Frau ist, möchte ich einen Ort

schaffen, an dem so eine Atmosphäre geschaffen werden kann.

Die Welt selbst (mit)gestalten, von der Haustür bis über den Globus? Ja, das möchte ich!

Hallo (:

Ich bin Diemut-Mathilda ,26 Jahre, und obiger Satz kann vielleicht ein wenig meine Motivation für das Projekt Geburtswohnung, aber auch meine allgemeine Motivation für meine Tätigkeiten aufzeigen.

Bevor ich mit meinem Freund Douglas zusammen vor 14 Monaten unsere Tochter Joana bekommen habe, war mir Engagement im Bereich Gesundheit um die Geburt herum noch fremd .Mein Fokus lag eher in der Landwirtschaft mit einer biodynamischen Ausbildung und der Bildung in Schule und Studium, für die ich mich mit verschiedenen Initiativen eingesetzt habe.

Aber durch diese Geburt, die eine wunderschöne Hausgeburt war, habe ich erst wirklich erfahren, wie exklusiv und ungewöhnlich, ja sogar unnatürlich, eine natürliche Geburt in natürlicher, sprich nicht Krankenhaus-Umgebung, ist.

Mich erschütterten Berichte über Trauma von Geburten in stress- und überbeladenen Krankenhäusern und ich wollte helfen, dass mehr Frauen wieder Vertrauen in die eigene Gebährfähigkeit bekommen und Hausgeburten wieder „normal“ werden.

Und damit bin ich auf die Geburtswohnungsidee einer Freundin und Hebamme gestoßen und wollte gerne mitmachen.